Eini­ge unse­rer Arbei­ten — dar­auf sind wir beson­ders stolz!

Tem­po­rä­re Pro­zess­dampf­an­la­ge für einen Tex­til­be­trieb

Unse­re Mit­ar­bei­ter haben in einem Tex­til­be­trieb eine tem­po­rä­re Pro­zess­dampf­an­la­ge rea­li­siert. Somit konn­te die Pro­duk­ti­on ohne Unter­bre­chung und Aus­fall wei­ter­lau­fen, wäh­rend der Haupt­dampf­kes­sel aus­ge­tauscht wur­de. Die Instal­la­ti­on war für einen zeit­lich befris­tet Zeit­raum aus­ge­legt, wur­de jedoch als voll­wer­ti­ge indus­tri­el­le Anla­ge aus­ge­führt.

Das Wel­din­go-Team errich­te­te eine stäh­ler­ne Dampf­haupt­lei­tung, gespeist von einem exter­nen, mobi­len Ölheiz­kes­sel, die vor­über­ge­hend die Ver­sor­gung der bestehen­den Werks­in­stal­la­ti­on über­nahm. Der Leis­tungs­um­fang umfass­te die voll­stän­di­ge Rohr­di­men­sio­nie­rung, Vor­fer­ti­gung, Mon­ta­ge sowie das WIG-Schwei­ßen (Ver­fah­ren 141), das stan­dard­mä­ßig bei Anla­gen im Hoch­tem­pe­ra­tur- und Hoch­druck­be­trieb ein­ge­setzt wird. Bei die­sem Pro­jekt arbei­te­ten ein WIG-Schwei­ßer sowie drei Schlos­ser, in Über­ein­stim­mung mit den tech­ni­schen Anfor­de­run­gen und den gel­ten­den Arbeits­schutz- und Sicher­heits­vor­schrif­ten (HSE), eng mit­ein­an­der zusam­men. 

Hol­born Euro­pa Raf­fi­ne­rie

Unser Team war über meh­re­re Mona­te mit am Bau der deutsch­land­weit ers­ten „grü­nen Raf­fi­nie­rie“ betei­ligt – dem Groß­pro­jekt Hol­born Euro­pa Raf­fi­nie­rie im Har­bur­ger Hafen in Ham­burg, das sich über eine Grö­ße von 4,5 Fuß­ball­fel­der erstreckt. Kom­pe­tent, enga­giert und mit viel Ener­gie haben wir meh­re­re über­di­men­sio­na­le Raf­fi­nie­rie­be­häl­ter aus Edel­stahl gebaut, die Teil der Pro­zess­in­fra­struk­tur die­ser moder­nen Indus­trie­an­la­ge sind.

In unse­rer Spe­zia­lis­ten­grup­pe für die­ses Pro­jekt befan­den sich u.a. sechs WIG-Schwei­ßer. Alle Mit­ar­bei­ter befass­ten sich mit der Blech­for­mung, dem Schwei­ßen der Ele­men­te sowie der End­mon­ta­ge der Behäl­ter. Wir schweiß­ten mit der TIG-Metho­de (141), wodurch wir höchs­te Prä­zi­si­on und hoch­wer­ti­ge Schweiß­näh­te gewähr­leis­ten konn­ten. Die Mon­ta­ge der dick­wan­di­gen Ele­men­te aus Edel­stahl, die sich beson­ders für Hoch­druck­in­stal­la­tio­nen eig­nen, nah­men wir vor Ort vor (On-site Assem­bly). Selbst­ver­ständ­lich wur­den bei die­sem anspruchs­vol­len Indus­trie­pro­jekt alle deut­schen Qua­li­täts­nor­men und Sicher­heits­re­geln ein­ge­hal­ten.

Behäl­ter­bau in der Medi­zin­bran­che

Ein Unter­neh­men aus der Medi­zin­bran­che beauf­tra­ge uns mit dem Bau eines Behäl­ters. Ein sehr anspruchs­vol­les Pro­jekt, an dem meh­re­re TIG/­MIG-Schwei­ßer, Mon­teu­re und Schlos­ser von Wel­din­go betei­ligt waren. Da unser Team aus meh­re­ren unter­schied­li­chen Spe­zia­lis­ten bestand, konn­te jeder Schwei­ßer an einer ande­ren Kom­po­nen­ten­art arbei­ten (Kar­gen, Böden, Stut­zen). Die Mon­teu­re berei­te­ten die Ele­men­te vor, schnit­ten sie zu und rich­te­ten sie nach Maß­kon­trol­le aus. Das Pro­jekt konn­te dadurch gut vor­an­ge­trie­ben wer­den.

Wir erstell­ten die Längs- und Rund­näh­te (TIG-Ein­brand, MIG/­MAG-Füll- und Deck­rau­pen) sowohl der Deck­la­ge als auch ana­log dazu die­je­ni­gen der Kar­ga (TIG + MIG/MAG). Die Böden wur­den mit TIG und MIG/MAG an die Kar­ga ange­schweißt. Um die Prä­zi­si­on und die Ästhe­tik zu ver­bes­sern ver­wen­de­ten wir das TIG-Ver­fah­ren, um Stut­zen und Flan­schen in die Öff­nun­gen anzu­schwei­ßen. Für den Heiz- bzw. Kühl­man­tel schweiß­ten wir Rin­ge und eine zwei­te Wand mit Längs‑, Punkt- und Rund­schwei­ßen wie bei der Deck­la­ge (TIG/MIG).
 Eben­so wur­den Füße, Hal­te­run­gen und Mon­ta­ge­tei­le mit der TIG-Metho­de erstellt. Das gesam­te Pro­jekt wur­de durch unse­re Schlos­ser in der Nach­be­ar­bei­tung geschlif­fen, gebeizt und pas­si­viert, sodass ein abge­run­de­tes Gesamt­werk ent­stan­den ist. Die­ses wur­de selbst­ver­ständ­lich einer Qua­li­täts­kon­trol­le ent­spre­chend der zustän­di­gen Dicht­heits- und Norm­kon­for­mi­täts­prü­fun­gen unter­zo­gen.

Ver­klei­dun­gen für Abflamm­ge­rä­te

Für einen beson­de­ren Kun­den konn­ten unse­re Mit­ar­bei­ter Edel­stahl­ver­klei­dun­gen anfer­ti­gen. Dabei muss­ten sie die Geschwin­dig­keit der MIG/­MAG-Metho­de mit der Prä­zi­si­on des WIG-Schwei­ßens so kom­bi­nie­ren, dass ein her­vor­ra­gen­des Ergeb­nis ent­steht. Hier­bei ist sowohl Tem­po als auch per­fek­te Aus­füh­rungs­qua­li­tät von höchs­ter Wich­tig­keit. Dies ist uns sehr gut gelun­gen.

Mit Hil­fe der MIG/­MAG-Metho­de konn­ten, die Edel­stahl­ele­men­te schnell und ein­fach in die rich­ti­ge Posi­ti­on gebracht wer­den. Anschlie­ßend wur­den mit WIG prä­zi­se, ästhe­ti­sche und dau­er­haf­te Näh­te aus­ge­führt.
Ihre Erfah­rung und das außer­ge­wöhn­lich prä­zi­se Arbei­ten beim Schwei­ßen von hit­ze­be­stän­di­gem Stahl mit der WIG-Metho­de kam unse­ren Mit­ar­bei­tern hier­bei sehr zu Gute. Von ent­schei­den­der Bedeu­tung war auch eine per­fekt vor­be­rei­te­te Ober­flä­che, eine sta­bi­le Gas­ab­de­ckung und die Kon­trol­le der ein­ge­brach­ten Wär­me­men­ge, da sich das Mate­ri­al leicht ver­for­men und Span­nun­gen erzeu­gen kann.
Eine schein­bar ein­fa­che Kon­struk­ti­on, die jedoch den Ein­satz erfah­re­ner Schwei­ßer mit viel­fäl­ti­gen Fähig­kei­ten erfor­der­te.

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